Kaffeedefekte

Nicht alles auf der Welt ist perfekt. Und auch in manche Kaffeeröstungen schleichen sich Fehler und Defekte ein.

Haben Sie sich ihre frisch gekauften Kaffeebohnen eigentlich schon einmal genauer angesehen? Je nachdem auf welche Qualität Sie dabei gesetzt haben, werden Sie dort vielleicht auch die ein oder andere Kaffeebohne mit einem Defekt finden. Nichts auf der Welt ist wirklich perfekt, deshalb kann es immer wieder mal vorkommen, dass sich eine beschädigte Bohne sozusagen in die Packung mit einschleicht. Bei manchen, rein optischen Defekten, ist das auch gar nicht so schlimm, in anderen Fällen, ganz besonders wenn es zu Häufungen kommt, kann es aber die gesamte Kaffeeröstung verderben.


Fehler auf den ersten Blick finden

Eine gleichmäßige Färbung des Kaffees spricht für ein gutes Röstergebnis.

Ein erstes Qualitätsmerkmal einer Kaffeemischung ist ein gleichmäßig, bei der Röstung entstandener Farbton. Schon bei dieser rein optischen Begutachtung fallen dem Kaffeeliebhaber dunkle, verbrannte Bohnen ins Auge. Diese haben aus gleich zwei Gründen nichts dort zu suchen. Zum einen können sie schnell den Geschmack verderben, zum anderen enthalten verbrannte Bohnen das gesundheitsschädliche Acrylamid.

Ebenfalls auf einen teils misslungenen Röstvorgang deuten Reste der Pergamenthäutchen an den Kaffeebohnen hin. Diese dünne, feuchte Haut löst sich in der Regel beim Röstvorgang in der Kaffeerösttrommel. Sie werden ausgesiebt und landen so erst gar nicht in der Kaffeeverpackung, es sei denn sie konnten sich nicht ganz von der gerösteten Bohne lösen und sind als gelb-bräunliche Fetzten an ihr haften geblieben. In großer Zahl können sie sich durch eine faulige Note auf den Gesamtgeschmack des Kaffees negativ auswirken.


Viele Kaffeedefekte sorgen für zu bitteren Geschmack

Finden Sie in den Kaffeebohnen kleine Löcher, deutet das auf einen Befall von Wurzelbohrern hin. Gesundheitlich sind die Bohnen zwar bedenkenlos verwendbar, geschmacklich geben sie dem Kaffee aber oft eine bittere Note.

Auch in Kaffeemischungen, die eigentlich in Ordnung sind, findet man manchmal eine defekte Kaffeebohne.

Manche Defekte finden sich zumindest vereinzelt in so gut wie allen Kaffeepackungen. Gebrochene Bohnen können nie ganz verhindert werden, sind sie allerdings in großer Zahl in der Kaffeepackung vorhanden, ist das ein klarer Hinweis auf mangelnde Qualität während der gesamten Produktions- und Lieferkette des Kaffees. Gleiches gilt für die sogenannten Ohren, die Kaffeebohnen beschreiben, die ausgehöhlt wie Ohrmuscheln aussehen. Solche können oft als Hinweis dafür genommen werden, dass hier preisgünstig produziert werden sollte und deshalb schon der Rohkaffee an sich nicht von der besten Qualität ist. Aber selbst bei einer halbwegs ordentlichen Qualität wird der Kaffee mit einem hohen Anteil an Bruchbohnen viele bitterer als gewünscht schmecken. Denn solche Defekte treten vor allem dann auf, wenn die Bohnen zu stark getrocknet wurden.


Eine Stinkerbohne reicht!

Reste von Zweigen oder Blättern sollten sich auf keinen Fall in der Kaffeemischung befinden.

Wirklich problematisch wird es dann, wenn sich Stinkerbohnen in der Packung befinden. Diese oft pechschwarzen Bohnen können einen ganzen Kaffee durch ihren faulen, fermentierten Geschmack ruinieren. Hat sich eine durch zu feuchte Lagerung verschimmelte Bohne in die Packung geschlichen, besteht die Gefahr, dass sie ihren modrigen und muffigen Geschmack an die anderen Bohnen gegeben hat.

Selten, aber nicht ausgeschlossen, sind Fremdkörper wie kleine Steinchen, getrocknete Erdklumpen oder kleine Holzstücke. Solche Fundstücke sollten Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn sie könnten die Mahlscheiben ihrer Kaffeemühle zerstören.




Quellen: https://www.chemie-schule.de/KnowHow/Kaffee

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